Zugfahren ist schön! Aber haben Sie sich auch schon gefragt, warum es Leute gibt welche freiwillig rückwärts im Zuge reisen?
Gestern erst bin ich wiedermal mit dem Zug gefahren - in einem halb vollen Zug, wohlgemerkt. Da steigt eine Person ein, schaut sich um und setzt sich Rückwärts zur Fahrtrichtung hin. Obwohl zahlreiche Sitze in Fahrtrichtung leer waren und auch blieben. Das erstaunt dann doch sehr!
Weshalb tut sich das jemand an? Weshalb fährt jemand rückwärts und sozusagen mit dem Rücken zur Wand durchs leben? Lässt die Landschaft in der Vergangenheit an sich vorbeiziehen ohne auch nur einen Blick in die Zukunft zu richten?
Vielleicht ist es einfach besonders edel so zu reisen und der Reisende fühlt sich wie ein König. Oder, vielleicht fühlen sich die Leute abgelenkt in ihren Gedanken, weil sie wissen was auf auf sie zukommt. Vielleicht muss man aber auch einfach verrückt sein um rückwärts zu reisen.
Für mich auf jedenfall ist vorwärtsreisen eine einfache Möglichkeit ohne Widerstand und weitere Kraftakte aufrecht, zielgerichtet und in die Zukunft sehend zu leben. Probieren Sie es doch mal aus!
Friday, November 24, 2006
Tuesday, November 07, 2006
sven@heute-online.ch

Lieber Sven,
lustig sein ist in Ordnung, die Frage ist nur, ob dies der richtige Ort ist. Schliesslich beantwortest du ja informationstechnische Fragen von interessierten Leserinnen und Lesern. Und da ist es nur professionell wenn du ernst bleibst.
Nun gut, über deinen Schreibstil kann man sich freilich streiten. Meist ist das was du schreibst nicht sehr informativ oder einfach nur Chabis. Manchmal aber auch interessant wie du die Dinge siehst und verstehst, was auch amüsant sein kann.
Daher würde ich sagen, dass du einem Medium wie heute schon gerecht wirst und dir deinen Platz absolut verdient hast. Dass du den Ansprüchen der Apple-Frau nicht gerecht werden kannst ist ja klar. Aber was solls, für das gibt es ja andere Medien.
Also dann, mach weiter so und lass dich nicht unterkriegen!
Gruss
Oliver
Saturday, November 04, 2006
Hallo Brand, wie gehts Alt(d)er?

Da staunt der Laie! Und doch, wir haben es erwartet. Für die Swisscom brechen jetzt freilich härtere Zeiten an. Hat Swisscom doch gleich zwei Top-Shots verloren die im Team beinahe unschlagbar sind.
Alder, zwar nicht ohne Zweifel erhaben, hat die Swisscom zu dem gemacht was sie ist. Ein heute noch rentabler Konzern mit Zukunftschancen. Ob das neue Management diese Chance packt ist freilich eine andere Frage, welche sich aber zu stellen lohnt! Denn, wenn sich Mr. Schloter weiterhin so unglaubwürdig und dinge-behauptend äussert, werden die Kunden bald jedes Vertrauen verlieren. Und dann hilft da auch Bluewin TV nichts mehr. Ob das Alder wohl gewusst hat?
Alders Zögling Brand kann auch auf beachtliche Erfolge zurückblicken. Bluewin hat er mit Erfolg aufgebaut und dem manchmal etwas trägen Gebilde Swisscom neuen Wind eingehaucht, der heute noch spürbar ist. Danach hat er Swisscom Fixnet Wholesales zu neuen Erfolgen verholfe. Bis er schliesslich zum Strategiechef ernannt wurde. Wie es dazu kam, bleibt Spekulation. Sicher ist aber, dass Brand für die altgedienten Manager stets eine Gefahr darstellte und kein Blatt vor den Mund nahm. Daher bleibt zu hoffen, dass er seine Fähigkeiten bei Sunrise besser einsetzen kann und die Sonne doch noch aufgeht.
Zu viele Tageszeitungen
[Der Bund, 3. 11. 2006, Thema Zeitungskrieg]
Soll man da wirklich Mitleid haben? Der Tagesanzeiger TA beklagt sich, weil es angeblich zuviele Tageszeitungen gibt. Darum bläst jetzt der TA zum Gegenangriff und lässt die Zeitung in fünf regional ausgerichteten Ausgaben erscheinen.
Freilich reicht diese Massnahme nicht aus um den TA "zu retten". Und so ist dann wohl auch nicht auzuschliessen, dass Mitarbeiter frühzeitig in den Ruhestand geschickt werden. Dies wiederum veranlasst die Journalisten der selben Zeitung sich bei der Geschäftsleitung zu beschweren - was nachvollziehbar ist.
Nicht begreiffen kann ich jedoch, dass der Leser keine Chance hat dem Blättersterben entgegenzuwirken. Da möchte ich ja eine Tageszeitung abonnieren, was aber nicht geht, weil keine einzige Schweizer Tageszeitung an meinem Wohnort frühzustellzung anbietet. Das Gratisblatt "20 Minuten" kriege ich freilich gratis am Bahnhof.
Vor zwei Wochen aber, hat sich der TA gemeldet und versichert, dass die Zeitung garantiert bis 06:30 Uhr im Briefkasten liegt. Na also, geht doch! Bin mal gespannt ob das auch wirklich klappt!
P.S.
Lieber wäre mir schon die NZZ. Ob da wohl noch was geht?
Soll man da wirklich Mitleid haben? Der Tagesanzeiger TA beklagt sich, weil es angeblich zuviele Tageszeitungen gibt. Darum bläst jetzt der TA zum Gegenangriff und lässt die Zeitung in fünf regional ausgerichteten Ausgaben erscheinen.
Freilich reicht diese Massnahme nicht aus um den TA "zu retten". Und so ist dann wohl auch nicht auzuschliessen, dass Mitarbeiter frühzeitig in den Ruhestand geschickt werden. Dies wiederum veranlasst die Journalisten der selben Zeitung sich bei der Geschäftsleitung zu beschweren - was nachvollziehbar ist.
Nicht begreiffen kann ich jedoch, dass der Leser keine Chance hat dem Blättersterben entgegenzuwirken. Da möchte ich ja eine Tageszeitung abonnieren, was aber nicht geht, weil keine einzige Schweizer Tageszeitung an meinem Wohnort frühzustellzung anbietet. Das Gratisblatt "20 Minuten" kriege ich freilich gratis am Bahnhof.
Vor zwei Wochen aber, hat sich der TA gemeldet und versichert, dass die Zeitung garantiert bis 06:30 Uhr im Briefkasten liegt. Na also, geht doch! Bin mal gespannt ob das auch wirklich klappt!
P.S.
Lieber wäre mir schon die NZZ. Ob da wohl noch was geht?
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