Wie lange geht es wohl noch bis Stephan Klapproth abgesetzt wird? Der früher so beliebte und überaus schlagfertige und intelektuell wirkende Moderator von 10vor10 kehrt seinem guten Ruf immer mehr den Rücken. Heute (vor 5 Minuten) hat Klapproth versucht einen Witz zu machen in dem er beim Fernsehpublikum nachfragte ob die Zitat: "Schweizerinnen und Schweizer auf den Sofas" zuerst die gute oder die schlechte Nachricht höhren möchten.
Mit Verlaub: eine solche Kommunikation, beinahe schon an Debilität angrenzend, hat in einer professionellen Nachrichtensendung nichts zu suchen. Vieleicht aber, gehört 10vor10 einfach nicht mehr zu der sorte. Ich wünschte mir, dass auch das Schweizer Fernsehen langsam merkt, wie tief es gesunken ist.
Monday, December 17, 2007
Saturday, November 24, 2007
Gibt es denn so was!?
Da wollte ich doch zum Arzt um mich mal wieder untersuchen zu lassen und rufe also an.
Fragt mich doch die Arztgehilfin:
"Waren Sie schon mal bei uns?".
Ich: "Ja, einmal. Warum fragen Sie?"
"Haben Sie denn keinen Hausarzt?"
"Nicht wirklich."
"Sie waren also noch nie beim Arzt?"
"Doch schon. Ich möchte jetzt aber zu Ihnen."
"Sie haben also keinen Hausarzt, obwohl Sie schon einmal beim Arzt waren und wollen jetzt zu uns kommen, obwohl wir nicht Ihr Hausarzt sind und Sie erst einmal bei uns waren?"
"Genau. Ist das ein Problem für Sie?"
"Aehmm.... Nein, nein. Das ist kein Problem".
"Gut."
Nächster Tag; das Telefon klingelt.
"Hallo, wer ist da?"
"Guten Tag. Sie haben uns gestern angerufen wegen eines Termins".
"Ja, genau."
"Das geht leider nicht."
"Was geht nicht?"
"Der Termin."
"Weshalb?"
"Der Arzt hat gesagt, Sie hätten die letzte Rechnung noch nicht bezahlt."
"Stimmt. Ist das ein Problem?"
"Sie können wieder einen Termin machen, wenn Sie die Rechnung bezahlt haben."
"Was?!, Wissen Sie was? Vergessen Sie es! Das darf doch nicht wahrsein!"
Fragt mich doch die Arztgehilfin:
"Waren Sie schon mal bei uns?".
Ich: "Ja, einmal. Warum fragen Sie?"
"Haben Sie denn keinen Hausarzt?"
"Nicht wirklich."
"Sie waren also noch nie beim Arzt?"
"Doch schon. Ich möchte jetzt aber zu Ihnen."
"Sie haben also keinen Hausarzt, obwohl Sie schon einmal beim Arzt waren und wollen jetzt zu uns kommen, obwohl wir nicht Ihr Hausarzt sind und Sie erst einmal bei uns waren?"
"Genau. Ist das ein Problem für Sie?"
"Aehmm.... Nein, nein. Das ist kein Problem".
"Gut."
Nächster Tag; das Telefon klingelt.
"Hallo, wer ist da?"
"Guten Tag. Sie haben uns gestern angerufen wegen eines Termins".
"Ja, genau."
"Das geht leider nicht."
"Was geht nicht?"
"Der Termin."
"Weshalb?"
"Der Arzt hat gesagt, Sie hätten die letzte Rechnung noch nicht bezahlt."
"Stimmt. Ist das ein Problem?"
"Sie können wieder einen Termin machen, wenn Sie die Rechnung bezahlt haben."
"Was?!, Wissen Sie was? Vergessen Sie es! Das darf doch nicht wahrsein!"
Saturday, October 06, 2007
Wednesday, May 30, 2007
WK / FDT Tag #1
Nun bin ich also im WK; nachdem ich vorgestern, am Pfingstmontag, gemäss meinem Marschbefehl vergebens eingerückt bin. Es war niemand da, die Kaserne verlassen! Entschuldigt hat sich dafür natürlich keiner. Wäre ja auch ein Novum, dass die Armee Fehler eingesteht, nicht?
Meine Aufgabe ist es den Kiosk zu betreuen. Das heisst ganze dreimal am Tag (06.00 - 06.45, 11.45 - 12.-45, 17.45 - 18.45) Getränke und Snacks verkaufen. Dazwischen muss ich dann die Kühlschränke und die Snackbar wieder auffüllen, aufräumen etc. Ansonsten nichts!
Was für ein Leben!
Meine Aufgabe ist es den Kiosk zu betreuen. Das heisst ganze dreimal am Tag (06.00 - 06.45, 11.45 - 12.-45, 17.45 - 18.45) Getränke und Snacks verkaufen. Dazwischen muss ich dann die Kühlschränke und die Snackbar wieder auffüllen, aufräumen etc. Ansonsten nichts!
Was für ein Leben!
Friday, May 18, 2007
Schweizer Hinterwäldler
"Die Schweiz ist in der Welt nicht bekannt. Da müssen wir uns gar nichts vormachen!", sagte der ehemalige SBB-Chef Benedikt Weibel nach einer Pressekonferenz betreffend Umweltschutz an der EM 08 zu SF.
Moment, hab ich das richtig gehört? Die Schweiz ist nicht Welt-bekannt? Wo haben Sie in den letzten Jahren gesteckt, Herr Weibel? Es ist mir ja schon klar, dass die SBB primär in der Schweiz verkehrt. Doch gehe ich davon aus, dass auch Sie, lieber Herr Weibel, ab und zu im Ausland weilen. Ob Sie da aber wohl die Ohren verschliessen? Denn überall wo ich so hinkomme (ja, auch ausserhalb Europa) heisst es "Ah, Switzerland, beautitful mountains! I love Switzerland, very nice people, precise work." ....und so weiter. In der Regel höhre ich nur gutes. Und, es ist mir noch nie passiert, dass jemand gesägt hätte: "Schweiz, was ist denn das?"
Also gehe ich auch davon aus, dass die meisten Leute nächstes Jahr nicht ausschliesslich wegen dem Fussball zu uns kommen - oder was meinen Sie, Herr Weibel?
Moment, hab ich das richtig gehört? Die Schweiz ist nicht Welt-bekannt? Wo haben Sie in den letzten Jahren gesteckt, Herr Weibel? Es ist mir ja schon klar, dass die SBB primär in der Schweiz verkehrt. Doch gehe ich davon aus, dass auch Sie, lieber Herr Weibel, ab und zu im Ausland weilen. Ob Sie da aber wohl die Ohren verschliessen? Denn überall wo ich so hinkomme (ja, auch ausserhalb Europa) heisst es "Ah, Switzerland, beautitful mountains! I love Switzerland, very nice people, precise work." ....und so weiter. In der Regel höhre ich nur gutes. Und, es ist mir noch nie passiert, dass jemand gesägt hätte: "Schweiz, was ist denn das?"
Also gehe ich auch davon aus, dass die meisten Leute nächstes Jahr nicht ausschliesslich wegen dem Fussball zu uns kommen - oder was meinen Sie, Herr Weibel?
Friday, May 11, 2007
DJ Bobo - aufgefressen
Nun ist er also draussen - aus dem Eurovision Songcontest. Unsere letzte Hoffnung auf einen Sieg und ein bisschen Marketing. Doch nomen est omen und der DJ Bobo bringt ein ebensolches mit nach Hause.
Nun ja, weiter schlimm ist das ja nicht. Oder haben Sie in den letzten Jahr den Eurovision Songcontest am Fernsehen verfolgt? Anders gefragt: können Sie sich noch mit diesem Anlass indentifizieren seit er ebenso heisst und nicht mehr Grand Prix d'Eurovision de la Chanson heisst? Ein gerade zu poetischer Titel welcher einem auf der Zunge vergeht. So hat dann dieser Grand Prix auch Talente wie zum ABBA und Beispiel Céline Dion.
Seit der Namensänderung vor ein paar Jahren und der Aufnahme der Ostblock-Staaten in den Eurovision Songcontest ist nichts mehr spektuläres passiert. Mindestens nichts, was uns "Westler" sonderlich beeindruckt hätte (ja, auch Lordi hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen!).
Mangels Attraktivität des Formats bei der Zielgruppe (15 - 35?, die über 50 jährigen schauen ja den Musikantenstadl) in den Westeuropäischen Staaten scheint klar zu sein, dass wir nicht mehr dabei sein können. Das Finale ist eine reine Osteuropäische Angelegenheit - 9 Staaten aus dem Ostblock und die Türkei werden dabei sein. Ein Volksfest sondergleichen wird es werden. Ein Fest für die Aufbruchstimmung dieser Länder - ein verdientes Fest!
Wir Schweizer dürfen uns trotz der Niederlage freuen. Können wir doch einmal mehr behaupten wir hätten den Grand Prix d'Eurovision de la Chanson "erfunden", denn die European Broadcast Union hat ihren Sitz in der Schweiz. Auch wenn schlussendlich der Franzose Marcel Bezençon war.
Nun ja, weiter schlimm ist das ja nicht. Oder haben Sie in den letzten Jahr den Eurovision Songcontest am Fernsehen verfolgt? Anders gefragt: können Sie sich noch mit diesem Anlass indentifizieren seit er ebenso heisst und nicht mehr Grand Prix d'Eurovision de la Chanson heisst? Ein gerade zu poetischer Titel welcher einem auf der Zunge vergeht. So hat dann dieser Grand Prix auch Talente wie zum ABBA und Beispiel Céline Dion.
Seit der Namensänderung vor ein paar Jahren und der Aufnahme der Ostblock-Staaten in den Eurovision Songcontest ist nichts mehr spektuläres passiert. Mindestens nichts, was uns "Westler" sonderlich beeindruckt hätte (ja, auch Lordi hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen!).
Mangels Attraktivität des Formats bei der Zielgruppe (15 - 35?, die über 50 jährigen schauen ja den Musikantenstadl) in den Westeuropäischen Staaten scheint klar zu sein, dass wir nicht mehr dabei sein können. Das Finale ist eine reine Osteuropäische Angelegenheit - 9 Staaten aus dem Ostblock und die Türkei werden dabei sein. Ein Volksfest sondergleichen wird es werden. Ein Fest für die Aufbruchstimmung dieser Länder - ein verdientes Fest!
Wir Schweizer dürfen uns trotz der Niederlage freuen. Können wir doch einmal mehr behaupten wir hätten den Grand Prix d'Eurovision de la Chanson "erfunden", denn die European Broadcast Union hat ihren Sitz in der Schweiz. Auch wenn schlussendlich der Franzose Marcel Bezençon war.
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Wednesday, April 25, 2007
Was ist da so gut daran?
Beim besten Willen weiss ich wirklich nicht was das so gut daran ist! An der möglichen Fusion von ABN Amro mit Barclays.
Börsenkurs ABN Amro:
- es wird angekündigt, dass ABN Amro von der britischen Bank Barclays gekauft wird, für 67 Milliarden Franken (67 000 000 000.-)
- mit dieser Fusion würden (erstaunlich ist, dass es alle schon wissen) mehr als 20000 Leute auf die Strasse gestellt!
- es kommt noch dicker! Die Royal Bank of Scottland offeriert mit anderen ABN Amro 72 Milliarden - und wahrscheinlich könnten dann noch mehr Leute entlassen werden.
Börsenkurs ABN Amro:
Sunday, April 22, 2007
Dear Ms. Donna Leon,
ich mag wie sie schreiben; keine Frage. Jedoch finde ich, dass sie mit der Kolumne im neuen SBB-Blatt etwas übertrieben haben. Wir Viel- und Gerneflieger sind keineswegs unterentwickelt oder sonst wie gestört. Es ist einfach ein tolles Gefühl so ganz frei durch die Lüfte zu hüpfen.
Klar und da mögen Sie wohl recht haben, ist es manchmal etwas nervenaufreibend. All die Security, die gestressten und von Flugangst geplagten mitreisenden und von den ach-so-aberwitzen Vorschriften gar nicht zu sprechen. Umso mehr entschädigt aber der Blick von ganz oben auf die Welt. Der Gewinn an Distanz und das Betrachten aller Sorgen, Probleme und Ängsten von weit weg tut gut und macht frei. Ganz im Gegenteil bei Reisen im Zuge, wo ich nur die Landschaft an mir vorbeiflitzen sehe - oder eben nicht, weil ich gerade ein Buch lese.
Probieren Sie es doch mal wieder aus!
Klar und da mögen Sie wohl recht haben, ist es manchmal etwas nervenaufreibend. All die Security, die gestressten und von Flugangst geplagten mitreisenden und von den ach-so-aberwitzen Vorschriften gar nicht zu sprechen. Umso mehr entschädigt aber der Blick von ganz oben auf die Welt. Der Gewinn an Distanz und das Betrachten aller Sorgen, Probleme und Ängsten von weit weg tut gut und macht frei. Ganz im Gegenteil bei Reisen im Zuge, wo ich nur die Landschaft an mir vorbeiflitzen sehe - oder eben nicht, weil ich gerade ein Buch lese.
Probieren Sie es doch mal wieder aus!
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