Friday, May 11, 2007

DJ Bobo - aufgefressen

Nun ist er also draussen - aus dem Eurovision Songcontest. Unsere letzte Hoffnung auf einen Sieg und ein bisschen Marketing. Doch nomen est omen und der DJ Bobo bringt ein ebensolches mit nach Hause.
Nun ja, weiter schlimm ist das ja nicht. Oder haben Sie in den letzten Jahr den Eurovision Songcontest am Fernsehen verfolgt? Anders gefragt: können Sie sich noch mit diesem Anlass indentifizieren seit er ebenso heisst und nicht mehr Grand Prix d'Eurovision de la Chanson heisst? Ein gerade zu poetischer Titel welcher einem auf der Zunge vergeht. So hat dann dieser Grand Prix auch Talente wie zum ABBA und Beispiel Céline Dion.

Seit der Namensänderung vor ein paar Jahren und der Aufnahme der Ostblock-Staaten in den Eurovision Songcontest ist nichts mehr spektuläres passiert. Mindestens nichts, was uns "Westler" sonderlich beeindruckt hätte (ja, auch Lordi hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen!).

Mangels Attraktivität des Formats bei der Zielgruppe (15 - 35?, die über 50 jährigen schauen ja den Musikantenstadl) in den Westeuropäischen Staaten scheint klar zu sein, dass wir nicht mehr dabei sein können. Das Finale ist eine reine Osteuropäische Angelegenheit - 9 Staaten aus dem Ostblock und die Türkei werden dabei sein. Ein Volksfest sondergleichen wird es werden. Ein Fest für die Aufbruchstimmung dieser Länder - ein verdientes Fest!

Wir Schweizer dürfen uns trotz der Niederlage freuen. Können wir doch einmal mehr behaupten wir hätten den Grand Prix d'Eurovision de la Chanson "erfunden", denn die European Broadcast Union hat ihren Sitz in der Schweiz. Auch wenn schlussendlich der Franzose Marcel Bezençon war.

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