Tuesday, November 04, 2008

Obama on the beach

Saturday, November 01, 2008

Cooles Picture



Originally uploaded by GustavoG

Wednesday, October 29, 2008

zu viele Rekruten aufgeboten.....

"Courant normal" - so bezeichnet das VBS die Panne von letzter Woche. Doch bis Heute liegt dazu keine Medienmitteilung/Stellungnahme des VBS vor.
Einzig der Blick hat über diese jüngste Panne berichtet. Was auch was Gutes hat, ist doch der Blick die einzige Zeitung, pardon, das einzige Blatt, was im VBS/in der Armee gelesen wird (was allerdings nicht weiter erstaunt, ist doch das Niveau im Verhältnis).
Nun der Blick schrieb bereits am 1. September: "Unsere Panzer kommen kaum durch einen Bach, unsere Soldaten schiessen auf sich selbst statt auf den Feind. Unsere Armee: teuer und schrottreif." [Unsere Schrott-Armee, Blick, 1. September 2008]
Und dann am 29. Oktober: "Armee schickt 70 Rekruten heim! Da behaupte noch einer, die Schweizer Armee sei nicht modern. Wie eine Fluggesellschaft überbucht sie die RS-Plätze." [Blick, 29. Oktober 2008]

Im Grunde ist dies tatsächlich "courant normal", wie dies das VBS ausdrückt. Leider! Muss ich dazu sagen. Letztes Jahr z.Bsp. wurde auch ich zu falscher Zeit aufgeboten; es war Pfingstmontag und ich war pünktlich, wie per Marschbefehl befohlen um 10 Uhr bei der Kaserne. Doch da war niemand! Das Tor verschlossen, keine Wache, keine Antwort am Telefon. Nichts.
Am nächsten Tag ging ich dann nochmals hin wo ich die Panne schilderte. Die Reaktion war mehr als gelassen: "Oh, ach so ja, da hat wohl jemand die Pfingsten vergessen." That's it!

Es erstaunt mich also nicht, wenn die Armee solche "Fehler" macht. Insbesondere nicht, weil ich es nicht nie erlebt habe, dass in der Armee auch nur irgendetwas und sei es das einfachste klappt:

- Zeiten einhalten
- Tagesbefehl einmal ausgeben und einhalten
- Anzahl AdA auf Platz richtig zählen (ja, das ist halt schon schwierig)
- Anzahl Essen richtig kalkulieren
- AdA zur Richtigen Zeit zum Richtigen Ort aufbieten
- Flexibilität zeigen (so könnten ja Planungsfehler aufgehoben oder mindestens gemildert werden)
- Vollkostenrechnung erstellen und zugunsten der Steuerzahler handeln (dazu später mehr)
- professionelle Kommunikation (vieleicht die Ursache aller Dinge)
- etc. pp.

Die Liste könnte endlos weitergeführt werden; in der Armee gibts nichts, was es nicht gibt!

WK - Schweizer Armee versucht professionell zu wirken

Was erwartet man von einem WK? Primär Langeweile, unprofessionalität, schlechte Planung, nicht vorhandene Kommunikation und schlechtes Essen. Bis auf Letzteres werde ich auch dieses Jahr nicht enttäuscht. Wobei, auch die Küche ist verbesserungswürdig; was doch erstaunt, werden doch fast ausschliesslich convenient Produkte verwendet. Also alles Fertig: von Eier im Tetrapak, über fix-fertige Cordonbleu bis Stocki-Pulver und vorgekochte Gschwellti. Mal ehrlich, wenn ich Koch wäre, würde ich mich glatt weigern so zu kochen. Ist einfach unter meiner Würde!

Nun, die anderen Vorurteile werden ebenfalls hervorragend Bedient. Zwar bemühen sich die Herren Berufs- und Zeitmilitär einen einigermassen professionellen, militärischen Eindruck zu hinterlassen. Jedoch missglückt dies durchs Band und ist mit obligatorischen allmorgentlichen AVs und strengeren Ausgangskontrollen nicht getan.
Denn dort wo es wirklich happert (Kommunikation, Planung) ist nichts positives zu verzeichnen. Schade!

Monday, March 03, 2008

Wo gerarbeitet wird, passieren Fehler

[Kommentar zu "Jetzt mal ehrlich", cashdaily, Nr. 43, Montag 3. März 2008]

Lieber Herr Strittmatter,
gleich vorab: bei Ihnen möchte ich nicht arbeiten. Denn Fehler machen, ja geradezu machen dürfen, ist eine Arbeitsgrundlage. Nur so können Mitarbeiter lernen und sich stetig verbessern. Oder haben Sie Zeit monatelang auf etwas hinzutrainieren nur damit keine Fehler passieren? Wohl kaum, wir arbeiten ja nicht bei der NASA und sind auch keine Sportler.
Wenn ich mir jedoch so Ihre Homepage (www.ggk.ch) angkucke, ist mir alles klar: ein grauer Klotz, nichts schönes oder gar modernes (wie es sich für eine Werbeagentur gehören würde).
Stimmts oder han' i rächt?
Aber bitte, machen Sie jetzt keinen Fehler!

Tuesday, February 26, 2008

UBS spart bei den Aktionären

[Kommentar zu "UBS setzt Aktionäre aufs Trockene", CASHdaily Nr. 39, 26. Februar 2008]

Da streuben sich bei mir die Haare: da kneifft eine der grössten Banken und spart doch glatt bei denen welchen ihren Mitarbeitern (und da zähle ich die Herren Manager ohne Ausnahme dazu) einen Job geben; den Aktionären.
Es kann nicht sein, dass UBS Boni in der Höhe von 12 Milliarden Franken (Top-Management ausgenommen) ausschüttet, für die Aktionäre aber nicht mal ein anständiges Buffet drinliegt.

Als Aktionär würde ich mich fragen ob ein Investment in diese Firma noch richtig ist.


Infos:
http://cashdaily.ch
http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,528544,00.html